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Buchführung lernen leicht gemacht

Buchführung lernen leicht gemachtÜbungen, praktische Tipps und Grundlagen

Buchführung lernen leicht gemacht - Übungen, praktische Tipps und Grundlagen

 

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

1. Definition der Buchführung

2. Die Einführung in die Buchführung

2.a) Welchen Nutzen haben Sie von der Buchführung
2.b) Wer muss in Deutschland Buchhaltung Führen?
2.c) Die Kleinunternehmerregelung
2.d) Ist jeder Kleinunternehmer von der Buchhaltungspflicht befreit?
2.e) Welche Gesellschaftsformen sind zur Buchführung verpflichtet?
2.f) Was ist mit den anderen Gesellschaftsformen?
2.g) Welche Berufe sind nicht zur Buchhaltung verpflichtet?
2.h) Welche Berufe gehören zu den Freiberuflern?
2.j) TABELLE: Wer ist zur Buchhaltung verpflichtet?

3. Praktische Tipps zur Buchführung

#Tipp 1 – Die Wichtigkeit der Dokumentation

#Tipp 2 – Zeiteinteilung bei der Buchhaltung

#Tipp 3 – Ordnung ist die halbe Miete

#Tipp 4 – Ein praktischer Plan zur Buchführung

#Tipp 5 – Die Vollständigkeit der Unterlagen

4. Buchführung einfach online lernen

5. Übung zur Buchhaltung

Buchführung lernen leicht gemacht - Übungen, praktische Tipps und Grundlagen

1. Definition der Buchführung

Buchführung bezeichnet die in Zahlenwerten vorgenommene, lückenlose, zeitliche und sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorgänge in einer Unternehmung aufgrund von Belegen. Sie ist das zahlenmäßige Spiegelbild einer Unternehmung und wichtige Informationsquelle für den Unternehmer und dient außerdem dazu, den gesetzlich fixierten Informationsanforderungen von Behörden nachzukommen.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Buchf%C3%BChrung)

 

2. Die Einführung in die Buchführung

Vielen Selbstständigen und Unternehmern stellt es die Haare auf, wenn es um die richtige Buchführung geht. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel ein wenig die Angst vor der Buchhaltung nehmen und zeigen, dass eine gute Buchführung gar nicht so schwer ist. Deswegen beantworten wir zuerst die allgemeinen Fragen zur Buchführung bevor wir dann ins Detail gehen.

2.a Welchen Nutzen haben Sie von der Buchführung?

  • Durch eine gute Buchführung haben Sie stehts einen Überblick über die wirtschaftliche Lage Ihres Unternehmens. Denn bei der Buchführung werden alle Vorgänge, die mit den Finanzen Ihrer Firma zu tun haben dokumentiert. Die Buchhaltung ist also für jedes Unternehmen ein absolutes Muss und essenziell für die Nachhaltigkeit.

2.b Wer muss in Deutschland Buchhaltung Führen?

  • Früher oder später muss sich grundsätzlich jeder Gewerbetreibende mit seinen Finanzen auseinandersetzen. Doch eine Besonderheit sieht der Gesetzgeber im Bezug auf Klein- und Einzelunternehmer vor. Im Bezug auf diese Unternehmer gelten vereinfachte Regeln. Das hat den einfachen Grund, dass geschultes Fachpersonal für die Buchhaltung den finanziellen Rahmen vieler kleiner Unternehmen sprengen würde.
  • Deswegen können Unternehmen bis zu einem Umsatz von 600.000 € und bis zu einem Gewinn von 60.000 € den Jahresabschluss in Form einer EÜR (Einnahmen – Überschuss – Rechnung ) abgeben. Sind die Umsatz- und/oder Gewinnzahlen höher, so tritt die Pflicht zur Buchführung in Kraft.

2.c Die Kleinunternehmerreglung

  • Eine dieser Sonderreglungen ist zu Beispiel die in § 19 (1) UStG verankerte Kleinunternehmerregelung. Diese Kleinunternehmerregelung legt fest, dass bei Jahresumsätzen bis zu 60.000 € keine Umsatzsteuer auf den Rechnungen ausgewiesen werden muss. Diese Regelung gilt aber nur, wenn im Vorjahr der Umsatz unter 17.500 € lag. Die Kleinunternehmer sparen sich also durch diese Regelung die bürokratische Hürde einer Vorsteueranmeldung beim Finanzamt.

2.d Ist jeder Kleinunternehmer von der Buchhaltungspflicht befreit?

  • Auch bei Kleinunternehmern kann die Pflicht zur Buchführung vorliegen. Das kann zum Beispiel aufgrund der Gesellschaftsform erfolgen. Es reicht also alleine die Gesellschaftsform aus, damit eine Buchführungspflicht vorliegt.

2.e Welche Gesellschaftsformen sind zur Buchführung verpflichtet?

  • Dazu zählen alle Handelsgesellschaften wie zum Beispiel die GmbH, eG, KGaA und die AG.

2.f Was ist mit den anderen Gesellschaftsformen?

  • Eine GbR, OHG, PartG oder KG sind keine juristischen Personen. Hier besteht keine Buchführungspflicht. Die Pflicht zur Buchführung kann aber aufgrund der Kaufmannseigenschaft (Handelsgewerbe) verpflichtend werden.

2.g Welche Berufe sind nicht zur Buchführung verpflichtet?

  • Sogenannte Freiberufler sind unabhängig von Ihren Einnahmen und Gewinnen nicht zur Buchhaltung verpflichtet. Das liegt daran, dass Freiberufler laut dem Handelsrecht keine Kaufleute sind und nach dem Steuerrecht auch keine Gewerbetreibenden darstellen.

2.h Welche Berufe gehören zu den Freiberuflern?

Laut § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG zählen zu den Freiberuflern folgende Berufe:

  • Rechtsanwalt
  • Wirtschaftsberater
  • Steuerberater
  • Notar
  • Arzt (Tierarzt, Zahnarzt, Heilpraktiker, Krankengymnast)
  • Ingenieur, Architekt
  • Alle wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erziehenden Tätigkeiten, die selbstständig ausgeübt werden.

Fallen Sie in diese Berufsgruppe? Dann reicht es aus, wenn Sie Ihren Gewinn mit einer einfachen EÜR (Einnahmen – Überschuss – Rechnung) feststellen.

Damit Sie noch einmal einen Überblick erhalten, wer zur Buchhaltung verpflichtet ist und wer nicht, haben wir für Sie eine übersichtliche Tabelle erstellt:

GruppeBuchführungspflichtGesetzliche Grundlagen zum Nachlesen
Freiberufler-nein

(Umsatz und Gewinnunabhängig)

§ 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG
Gesellschaften– ja (AG, GmbH, KGaA, eG, OHG, KG)

– evtl. (GbR, PartG)

 

§ 106 HGB, § 162 HGB, § 2 Satz 1 HGB (für OHG und KG)

§§ 238, 241a HGB, § 141 AO (für GbR und PartG)

Gewerbetreibende-ja

Ausnahmen: kein Handelsgewerbe oder Gewinn- und Umsatzgrenzen

nicht erreicht

§ 1 Abs. 2 HGB, § 241a HGB, § 141 AO

 

Nachdem Sie nun eine kurze trockene Einführung zur Buchhaltung erhalten haben, möchten wir Ihnen praktische Tipps zur Buchhaltung mit auf den Weg geben.

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3.Praktische Tipps zur Buchhaltung

#Tipp 1 – Die Wichtigkeit der Dokumentation

Jede finanzielle Transaktion muss dokumentiert werden. Dazu zählen die Einnahmen und die Ausgaben. Durch Belege, Quittungen, Kassenbons und Rechnungen kann alles richtig verbucht werden. Am besten werden die Unterlagen geordnet abgeheftet und sortiert. Dazu zählen selbstverständlich auch die laufenden Kosten, wie zum Beispiel die Miete, das Telefon oder die nötigen Versicherungen.

#Tipp 2 – Zeiteinteilung bei der Buchhaltung

Zeiteinteilung heißt das Zauberwort. Besser gesagt: „der frühe Vogel fängt den Wurm“. Gerade als Selbstständiger und Unternehmer haben Sie bestimmt viel zu erledigen. Aus diesem Grund sollten Sie sich Ihre festen Zeiten zur Buchhaltung setzen, damit Sie Ihre Unterlagen prüfen und Vervollständigen können.

#Tipp 3 – Ordnung ist die halbe Miete

Auch das Sortieren der Belege und Rechnungen erleichtert die Buchhaltung enorm. Am besten ordnen Sie die Unterlagen chronologisch. Durch diese Vorgehensweise sparen Sie sich am Ende eine Menge Zeit und Nerven. Wir möchten an dieser Stelle kurz Anmerken, dass Sie schon zu den ordentlichen Menschen gehören, wenn Sie Ihre Unterlagen alle in einem Karton aufbewahren. So haben Sie wenigstens alles schon einmal beisammen. Natürlich müssen die Belege noch geordnet werden. Diese Zeit können Sie sich sparen, wenn Sie das Ganze im Vorfeld erledigen.

#Tipp 4 – Ein praktischer Plan zur Buchführung

Am besten legen Sie sich einen Ordner für Ihre Unterlagen an. In diesem Ordner sollten Sie 6 Kategorien erstellen. Dabei ist es egal, ob Sie digital oder mit physisch arbeiten. Sie können die 6 Teilbereiche wie folgt nennen. Unter den Teilbereichen fügen wir Ihnen hinzu, welche Themen dort eingeordnet werden.

1. Bank

  • In dieser Kategorie ordnen Sie alle Kontoauszüge nach dem Datum ein.

2. Kasse

  • Alle Rechnungen, Quittungen, Barzahlungen und Einnahmen werden in diesem teil abgeheftet.

3. Kreditkartenabrechnungen

  • Die Kreditkartenabrechnungen mit den dazugehörigen Belegen finden in diesem Bereich Ihren Platz.

4. Ausgangsrechnungen

  • In diesem Abschnitt fügen Sie alle Rechnungen ein, die Sie geschrieben haben und an Kunden abgeschickt haben. Auch hier ist eine ordentliche Sortierung nach dem Datum zu empfehlen.

5. Eingangsrechnungen

  • Hier landen alle Rechnungen, die Sie von Lieferanten und Dienstleistern erhalten. Besonders in diesem Bereich sollten Sie besonders gut auf die Vollständigkeit achten.

6. Auswertungen – Umsatzsteuervoranmeldungen

  • Im 6. Register heften Sie die betriebswirtschaftlichen Auswertungen und die Umsatzsteuervoranmeldungen ein.

Alternativ können Sie noch ein weiteres Feld anlegen. Das könnte zum Beispiel „wichtige Dokumente“ nennen. In diesem Bereich können Sie zum Beispiel Ihren Mietvertrag abheften und alles was eben wichtig ist. Wenn Sie Ihre Unterlagen nach dieser Struktur ordnen, dann haben Sie eine gute Grundlage für eine ordentliche Buchhaltung.

#Tipp 5

Achten Sie immer auf die Vollständigkeit Ihrer Unterlagen. Stellen Sie fest, dass eine Rechnung eines Lieferanten fehlt, versuchen Sie diese zu finden oder einzufordern. Es gibt nicht ärgerliches als fehlerhafte Unterlagen. Durch vollständige Unterlagen sparen Sie sich eine Menge Zeit und Ärger.

Wie Sie bereits sehen, ist die Buchhaltung gar nicht so schlimm wie viele immer Behaupten. Mit einer richtigen Anleitung und Vorgehensweise ist die Buchhaltung sehr einfach selber zu lernen. Und genau damit machen wir in unserem Artikel weiter.

 

4. Die Buchhaltung einfach online lernen

Damit Sie die Buchführung perfekt lernen und anwenden können, empfehlen wir einen Online Buchführungskurs. Selbstverständlich zeigen wir Ihnen nicht irgendeinen Kurs. Es handelt sich um den beliebten Kurs Buchführung lernen leicht gemacht.

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5. Übungsaufgabe zur Buchführung

Damit Sie Ihren aktuellen Wissensstand in der Buchführung testen können, stellen wir Ihnen zum Abschluss noch ein paar Übungsaufgaben zur Buchführung.

AUFGABENSTELLUNG:

Nach einer Inventur stehen Ihnen folgende Angaben einer Agentur zur Verfügung. Erstellen Sie eine Form- und Sachgerechte Bilanz.

Gebäude und Grundstück: 200.000,00 €
Firmenauto der Marke Opel: 100.000,00 €
Firmenwagen der Marke Audi: 33.000,00 €
Schreibtisch und Chefsessel: 4.500,00 €
Kaffeemaschine: 450,00 €
Forderung für bereits verdiente Provision der Agentur: 44.000,00 €
Bankgutenhaben bei der Spardabank: 37.000,00 €
Bankgutenhaben bei der Dekabank: 88.000,00 €
Kassenbestand: 500,00 €
Hypothekenschulden: 160.000,00 €
Darlehen bei Postbank: 97.000,00 €
Verbindlichkeiten gegenüber dem Untervertreter Sergei K.: 8.600,00 €
Verbindlichkeiten gegenüber dem Untervertreter Sven M.: 7.900,00 €

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